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Hören …

… meine Studenten angeregt ein Hörtagebuch zu führen.  Aus meinem Skript an sie :

Musikhören geschieht oft in Ihrem Leben — als Hintergrund für Ihre momentane Tätigkeit — beim Einkaufen, beim Putzen oder Referatschreiben. Sie hören Musik, um sich zu entspannen, um Freude zu haben, um Ihre Seele stärker zu spüren: in ihrer Heiterkeit, ihrer Empfindsamkeit, vielleicht ihrer Melancholie. Und Party ohne Musik geht gar nicht. All das geschieht hoffentlich häufig und es ist gut so, gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen: genießen Sie es!

Ich glaube, dass das Hören von Musik noch zahlreiche andere Facetten haben kann, die unser inneres Erleben bereichern, vertiefen, beschenken. Diese Facetten erschließen sich nur individuell und nur, wenn man übt, hin und wieder anders zu hören. Das Schreiben eines Hörtagebuches mag Sie zu einem individuellen,

selbstständigen und bewussteren Hören anregen.

Das Führen dieses Tagebuches ist individuell, freiwillig und irrelevant für jedwede zensurale oder sonstige Bewertung! Ich würde mich freuen, wenn ich am Ende des Sommersemesters einen Blick hinein werfen dürfte; muss aber nicht sein, vielleicht wird es ja wirklich ein Tagebuch.